Ausstellung: Wer hat die Hosen an?

Wann: 30.01.2026

Mit den Lehrerinnen: DI Fleischanderl, Mag. Schaitl-Frank

Was bedeutet die Redewendung „Wer hat die Hosen an?” eigentlich? Welche Rolle spielt Sprache im Bereich der Kleidungsnormen? Wem wurde das Tragen von Hosen zu welcher Zeit in der Menschheitsgeschichte verboten und wer durfte wann Hosen tragen? Welche Unterschiede in der Nutzung und dem Tragen von Hosen gab und gibt es zwischen den Kulturen weltweit? Wie haben sich das Bild, die Bedeutung und der Wert einer Hose in den letzten 3.000 Jahren gewandelt und was sagt dies über unsere Gesellschaft und speziell über die Gleichstellung von Mann und Frau aus?

Mit diesen Fragen setzten sich die SuS der 2A in einem partizipativen Workshop im Weltmuseum auseinander und eigneten sich auf interaktive Weise neues Wissen an. Zu Beginn wurden die SuS eingeladen, spezifische historische Hosen zu betrachten und deren Besonderheiten zu analysieren. Im weiteren Schritt sollten sie diese spielerisch zum Verkauf anpreisen. Die Geschichte der Hose von vor 3.000 Jahren bis heute wurde durch ein Quiz und eine Zeittafel vermittelt. Die Transformation von der geschlechtsspezifischen zur geschlechtsneutralen Hose wurde anhand ihrer Geschichte beleuchtet: von den Römern und Amazonen über arbeitende Frauen im Zweiten Weltkrieg bis hin zur heutigen, vielfältigen und alltäglichen Nutzung. Zum Abschluss entwarfen die SuS schließlich eigene Hosen die fit für die Zukunft sein sollten. Dabei flossen Kreativität, neues Wissen über Nachhaltigkeit in der Mode, Umweltbewusstsein mit ein.