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Fotoprojekt mit der ältesten Form der Fotografie: Cyanotypie

Kulturkontaktprojekt über Fotografie

Bei der Cyanotypie handelt es sich um ein sehr altes fotografisches Verfahren (die Botanikerin Anna Atkins erstellte 1842 erstmals ein Buch, das mit diesem fotografischen Verfahren illustriert ist). Saugfähiges Papier oder Stoff wird mit einer Lösung von grünem Ammoniumeisen(III)-citrat und Kaliumhexacyanidoferrat(III) fotosensibilisiert und danach im Dunklen getrocknet. Danach werden schattenwerfende Gegenstände (Fotogramm) auf die Oberfläche gelegt und dem Sonnenlicht für einige Minuten ausgesetzt. Dort wo kein Sonnenlicht hinkommt, reagieren die Chemikalien nicht mit dem Sonnenlicht und bleiben weiß. Dort wo Sonnenlicht hinfällt, reagiert das behandelte Papier und wird blau (deshalb wird das Verfahren auch Eisenblaudruck genannt). https://youtu.be/dRA1MdjclI0

Die Fotografien Claudia Romero Sandoval hat für die 3D Baumwolle mit den gemischten Chemikalien bestrichen und durch die Corona bedingte Situation in schwarzen Kuverts an die Schüler_innen per Post verschickt, damit diese von zu Hause aus ihre Ideen an einem sonnigen Tag im Garten, Balkon, Fensterbank verwirklichen können.

Das Ganze war eine spannende Angelegenheit, denn man hat bei diesem Verfahren nur einen Versuch!

Vielen Dank Claudia Sandoval Romero, 3D und auch dem Elternverein der einen Teil der Materialkosten übernommen hat,

Stefanie Pegritz

 

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